Lasse Dein Licht ganz hell scheinen

11.12.2007

Quelle: Schwetzinger Zeitung

Bereits zum fünften Mal ließen die Edinger-Chöre in der Kirche St. Pankratius ihre Stimmen erklingen und ihre Lichter leuchten; diesmal kam ein heller Effekt hinzu: Die Präsentation der vierten CD. Es wurde ein Festabend mit Gospels, Pops, Blues und A-Cappella Stücken - eine bunte Mischung aus "Lukas 2" und Chor-Promotion. Dietrich Edinger ging mit einem Medley aus der neuen CD in die vollen Klangräume von Chor-Arrangements; der Chorchef ließ am E-Piano keine Zufälle aufkommen, Tempo-Schübe, Tonart-Wechsel im Quinten-Zirkel und Abstimmung der Einsätze von Tamara Pusch und Chor flossen mathematisch-genau in die Stücke. Bei den Finals waren alle Chorsänger zu jedem Zeitpunkt voll im Geschehen, ließen Seelen und Körper in Gospel-Chor-Slides mitschwingen. Die Riesenpalette des Programms hatte durch "Tears in heaven" (Clapton), "Where peaceful waters flow" (Chris de Burgh) oder Drafi Deutschers "Jenseits von Eden" hohe Einschalt-Quoten, viele Köpfe schwangen mit. Afrika und die USA als Quelle der Spirituals und Gospels schickten ihre Top-Charts mit "Jericho", "Ev'ry time I feel the spirit" und natürlich dem Renner aus den 70ern "O happy day". "Winterwonderland", "Little drummer boy" oder "Feliz Navidad" (José Feliciano) rundeten eine weite Reise durch die Vorweihnachtszeit ab, die Lieder gaben das "Aroma" für den Advent.

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