Bei den Edinger-Chören ist die Welt in Ordnung

18.01.2010

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

Neujahrsempfang

Trotz Tief „Daisy“ hatten zahlreiche Gäste den Weg durch das verschneite Schriesheim zum Jäcke Lui gefunden. Hier, in der Scheuer, wollten sie nämlich amSonntag mit dem Konzertchor Lobdengau und dem Vocal-Ensemble noch das neue Jahr begrüßen. „Als Fan kommt man einfach zum Empfang der Edinger-Chöre, und das ist auch gut so“, freute sich der Vorsitzende des Konzertchors, Adi Wunderlich. „Bei uns ist die Welt noch in Ordnung“, spielte er auf das gute Miteinander der Sänger an.

Auf die „tolle Chorgemeinschaft“ ging auch Leiter Dietrich Edinger ein. „Wir haben die Freude rübergebracht“, sagte er bei seinem Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2009. Insgesamt rund 5000 Zuhörer habe man im vergangen Jahr begeistern können. Zur Erfolgsgeschichte der 1994 gegründeten Chöre gehören 88 Konzerte, davon 14 Benefizveranstaltungen, fast alle waren ausverkauft. Zum Gelingen tragen auch die Vorstandsmitglieder bei, denen Edinger mit einem Präsent dankte. Der Dirigent erhielt einen Wellnessgutschein. „Er motiviert uns in jeder Singstunde aufs Neue“, lobteWunderlich. Er und die Vorsitzende des Vocal-Ensembles, Andrea Marker, dankten noch den Solisten und Helfern: Jeannette Friedrich, Tamara Pusch, Matthias Fischer, Manuela Göpfrich, Katja
Geschwill und Achim Horak. Gemeinsam mit den anderen Sängern hatten sie dazu beigetragen, dass die Konzerte – ein Höhepunkt war der Auftritt im Schwetzinger Rokoko-Theater – zu einem vollen Erfolg wurden. „Es wird schwer, das noch zu steigern“, soWunderlich. „Aber wir werden uns bemühen“, versprach der Vorsitzende.

Und die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren. Für die große Gala im Mannheimer Rosengarten im April sind bereits 1400 Karten verkauft worden. „Man sollte sich also beeilen, wenn man noch Karten möchte“, empfahl Edinger. Was die Chöre noch alles zu bieten haben, erfahren Besucher der neugestalteten Homepage (www.edingerchoere.de), über die Andrea Marker informierte. Allein 2009 sei sie rund 2000 Mal angeklickt worden. Dort aufgeführt sind auch die Sponsoren. Sie machte deutlich, dass die Chorarbeit viel Geld kostet. Dafür würden die Mitgliedsbeiträge allein nicht ausreichen. „Um unsere musikalische Qualität zu erhalten und zu optimieren, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.“

Unterstützung beim Singen bekamen die Chöre von Milena, der kleinen Tochter von Solistin Tamar Pusch. Die machte sich beim Auftritt bemerkbar. Freunde, Förderer und Gäste, darunter Ladenburgs Erste Bürgermeister Stellvertreterin, Gudrun Ruster, freuten sich übers schwungvoll vorgetragene „Old Man Moses“ oder das gefühlvolle „Any Dream Will Do“. Eingangs hatten die Gastgeber Peter und Ludwig Jäck mit Trompeten klängen auf den Empfang eingestimmt.

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